Willkommen zum Prompting Workshop
Wähle ein Modul, um mit den interaktiven Übungen zu starten.
Grundlagen des Prompting
Erste Prompts schreiben und Ergebnisse vergleichen. Produktbeschreibung & KI-Geschichte.
Prompt-Tuning
Prompts gezielt verbessern mit Rolle, Kontext, Struktur, Beispielen und negativem Prompting.
Zero-Shot Prompting
Aufgaben ohne Beispiele lösen. Sentiment-Analyse mit klaren Anweisungen.
Few-Shot: Klassifizierung
Mit wenigen Beispielen die Stimmung von Texten analysieren.
Chain-of-Thought
Komplexe Probleme Schritt für Schritt analysieren. HR-Beratung als Praxisbeispiel.
Self-Consistency
Mehrere Antworten generieren und die konsistenteste auswählen.
Meta-Prompting
Meta-Prompting: Lass die KI selbst System- und User-Prompts für dich entwerfen und übernimm die Vorschläge mit einem Klick.
Assistentenoptimierung
Eigene KI-Assistenten entwerfen, testen und iterativ optimieren mit Parametersteuerung.
Feedback geben
Teilen Sie uns anonym Ihre Meinung zum Workshop mit.
Grundlagen des Prompting
Erste Prompts schreiben, Ergebnisse beobachten und gezielt verbessern.
Produktbeschreibung eines Handys
- Name: „SmartPhone X-2025"
- Super schneller Prozessor
- 48-Stunden-Akkulaufzeit
- 108-Megapixel-Kamera
- Umweltfreundliches Design
Versuche den Prompt zu verbessern, indem du:
- Alle Produkteigenschaften explizit nennst (Akkulaufzeit, Kamera, etc.)
- Einen Schreibstil vorgibst (z.B. „im Marketing-Stil")
- Die Länge einschränkst (z.B. „in 3 Sätzen")
- Die Zielgruppe definierst (z.B. „für technikaffine junge Erwachsene")
Beispiel: „Erstelle eine kurze, ansprechende Produktbeschreibung für das Smartphone X-2025. Hebe die 48-Stunden-Akkulaufzeit, die 108-Megapixel-Kamera und das umweltfreundliche Design hervor. Schreibe im Marketing-Stil."
Reflexionsfragen
- Ist die Beschreibung klar und ansprechend?
- Werden alle wichtigen Eigenschaften erwähnt?
- Welche Änderungen haben den grössten Unterschied gemacht?
Geschichte der künstlichen Intelligenz
- Gib eine Struktur vor (z.B. „chronologisch")
- Benenne gewünschte Inhalte (Personen, Daten, Schlüsselereignisse)
- Definiere den Schreibstil (z.B. „wissenschaftlich")
- Schränke den Zeitraum ein (z.B. „von den Anfängen bis heute")
Beispiel: „Erstelle eine chronologische Zusammenfassung der Geschichte der KI. Nenne die wichtigsten Meilensteine, wichtige Personen und deren Beiträge sowie Schlüsselereignisse von den Anfängen bis heute. Behalte einen wissenschaftlichen Schreibstil bei."
Reflexionsfragen
- Ist die Zusammenfassung verständlich und informativ?
- Werden wichtige Namen, Daten und Entwicklungen genannt?
- Welche zusätzlichen Informationen wurden durch den optimierten Prompt geliefert?
Prompt-Tuning
Prompts systematisch verbessern mit 5 Optimierungstechniken.
Produktbeschreibung optimieren
Nutzen Sie die folgenden 5 Techniken, um Ihren Prompt Schritt für Schritt zu verbessern.
- Rolle definieren
„Stell dir vor, du bist ein Werbetexter und..." - Kontext geben – Ton, Stil, Zielgruppe
„...schreibe einen kurzen, prägnanten Text, der junge Erwachsene anspricht." - Schrittweise gliedern
„Beginne mit einem knackigen Einleitungssatz." / „Führe die drei wichtigsten Features auf." / „Schliesse mit einem Call to Action." - Beispiele hinzufügen
„Nutze Formulierungen wie 'ultimative Performance', 'atemberaubende Fotos'." - Negatives Prompting – Was soll NICHT vorkommen
„Verwende keine technischen Fachbegriffe oder übertriebene Werbefloskeln."
KI-Geschichte optimieren
Wenden Sie die gleichen 5 Techniken auf dieses neue Szenario an.
- Kontext: Zeitraum eingrenzen
„Konzentriere dich auf die Zeitspanne von 1950 bis heute." - Schrittweise: Struktur vorgeben
„Beginne mit einer Definition. Gib dann einen chronologischen Überblick. Nenne jeweils die zentralen Personen." - Beispiele: Gewünschte Inhalte nennen
„Z.B. den Turing-Test, die Entwicklung neuronaler Netze oder den Aufstieg des Deep Learning." - Negatives Prompting: Unerwünschtes ausschliessen
„Gehe nicht auf die philosophischen Implikationen der KI ein." - Formatierung: Lesbarkeit verbessern
„Verwende Zwischenüberschriften, um die einzelnen Abschnitte zu strukturieren."
Reflexionsfragen
- Welche der 5 Techniken hatte den grössten Einfluss auf die Qualität?
- Wie verändert sich die Ausgabe, wenn du Techniken weglässt?
- Welche Kombinationen funktionieren besonders gut?
Zero-Shot Prompting
Aufgaben direkt lösen – ohne Beispiele, nur mit einer klaren Anweisung.
Klassifizierung von Sätzen
Teste den gleichen Prompt mit diesen Sätzen:
Der Film war fantastisch!(erwartet: positiv)Das Essen war schrecklich.(erwartet: negativ)Das Wetter ist heute durchschnittlich.(erwartet: neutral)
Passe den Text im User-Prompt an und sende erneut ab.
Reflexionsfragen
- Hat das LLM den Text korrekt klassifiziert?
- War die Anweisung im Prompt klar genug?
- Wie gut funktioniert Zero-Shot bei komplexeren Texten?
- Wie könnte der Prompt verbessert werden, um Missverständnisse zu vermeiden?
Few-Shot Prompting: Klassifizierung
Mit wenigen Beispielen dem LLM zeigen, wie eine Aufgabe funktioniert.
Stimmungsanalyse mit Beispielen
Verwenden Sie diese Beispiele:
- „Das ist toll!" → positiv
- „Das ist schlecht!" → negativ
- „Wow, dieser Film war klasse!" → positiv
- „Was für eine fürchterliche Vorstellung!" → negativ
Teste mit einem neuen Satz: Das Essen war kalt und geschmacklos.
Diskutiere: Wie viele Beispiele sind notwendig, damit das LLM zuverlässig arbeitet?
Reflexionsfragen
- Hat das LLM den Satz korrekt als „positiv" klassifiziert?
- Was ist der Unterschied zwischen Zero-Shot und Few-Shot bei dieser Aufgabe?
- Wie viele Beispiele braucht man mindestens?
Chain-of-Thought Prompting
Komplexe Probleme Schritt für Schritt analysieren lassen.
Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit
- Mangelnde Work-Life-Balance
- Unklare Karriereperspektiven
- Unzureichende Kommunikation zwischen den Teams
Experimentiere mit zusätzlichen Problemen und passe den Prompt an:
- Fehlende Anerkennung von Leistungen
- Unzureichende Arbeitsumgebung
- Mangelnde Weiterbildungsmöglichkeiten
Frage dich: Sind die Analysen logisch? Sind die Lösungsansätze praktikabel?
Reflexionsfragen
- Wie beeinflusst die schrittweise Struktur die Qualität der Antwort?
- Wären die Ergebnisse ohne Chain-of-Thought genauso detailliert?
- Für welche Aufgaben eignet sich dieser Ansatz besonders gut?
Self-Consistency
Mehrere Antworten generieren und die konsistenteste auswählen.
Meta-Prompting
Meta-Prompting: Lass die KI selbst passende System- und User-Prompts für deinen Use-Case entwerfen.
Kundenservice-Assistent für ZenShop
Deine Aufgabe: Erstelle einen System-Prompt, der diesen Kundenservice-Assistenten definiert — also seine Rolle, Tonalität, Grenzen und das Format seiner Antworten. Beschreibe dafür oben im Generator-Feld in deinen eigenen Worten, wie dein Assistent auftreten soll. Die KI formuliert daraus einen System-Prompt-Vorschlag, den du übernehmen und anschließend mit der vorgegebenen Beispiel-Kundenmail testen kannst.
- Denke beim Beschreiben an: Anrede, Empathie bei Beschwerden, Umgang mit unklaren Anliegen (Rückfrage statt Mutmaßung), Grenzen (was der Assistent nicht versprechen darf) und Signatur.
- Je konkreter deine Beschreibung, desto besser der generierte System-Prompt — nenne Rolle, Tonalität, Zielgruppe und Format.
- Benenne Grenzen explizit: Was darf der Assistent nicht versprechen (z. B. Rabatte, Liefertermine)? Was soll er bei unklaren Anliegen tun (rückfragen statt mutmaßen)?
- Nutze den Vorschlag als Startpunkt — übernimm ihn und feile nach dem Test direkt im System-Prompt-Feld weiter.
- Ist die Antwort zu unterwürfig, zu generisch oder fehlt eine Rückfrage? Präzisiere den Generator-Text und lass einen neuen Vorschlag erstellen.
Reflexionsfragen
- Wie unterscheidet sich der generierte System-Prompt von dem, was du selbst geschrieben hättest?
- Hat der Assistent auf die konkreten Punkte der Kundin (Tracking, Express-Ersatz, Storno, verärgerter Ton) passend reagiert?
- Was hat die KI aus deiner Beschreibung gut erfasst — was fehlt oder ist zu generisch?
- In welchen Situationen ist Meta-Prompting sinnvoll, wann eher hinderlich?
Assistentenoptimierung
So erkennen Sie Stärken & Schwächen verschiedener LLMs
1. Use Case Definition:
Wählen Sie einen spezifischen Anwendungsfall für Ihren Assistenten (mitgebrachter UseCase) und nutzen Sie das Wissen aus den bisherigen Modulen, um den Zweck des Assistenten festzulegen. Dazu gehört, die Pain Points zu finden, den Prozess zu zerlegen, Automatisierungpotential zu prüfen und ggfs. den Aufwand zu bewerten.
2. Assistenten-Design:
Formulieren sie einen System-Prompt, der die Rolle und Fähigkeiten Ihres Assistenten definiert.
Erstellen Sie einen initialen User-Prompt als Beispiel für eine typische Anfrage.
3. Iterative Optimierung & Präsentation:
Testen Sie Ihren Assistenten mit verschiedenen Anfragen.
Passen Sie die System-Prompt und User-Prompt basierend auf den Ergebnissen an & halten Sie ihre Erkenntnisse fest.
Präsentieren Sie Ihren finalen Assistenten.
Entwickeln sie praktische Fähigkeiten im Erstellen und Optimieren von KI-Assistenten für spezifische Anwendungsfälle.
Feedback zum Workshop
Ihre Rückmeldung hilft uns, den Workshop stetig zu verbessern.
Es werden keine persönlichen Daten, kein Benutzername und keine IP-Adresse mit dem Feedback gespeichert. Ihre Antworten lassen sich niemandem zuordnen.
Ihre Meinung zählt
Administration
Feedback-Ergebnisse und User Management.
Admin-Passwort eingeben